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Ab wann lohnt sich digitales Rechnungsmanagement?
"Was kostet uns die Einführung eines digitalen Rechnungsmanagements?" Diese Frage hören wir, verständlicher Weise, in nahezu jedem Erstgespräch. Die Einführung eines Dokumentenmanagementsystems oder eines digitalen Rechnungsmanagements wird häufig zuerst unter dem Aspekt der Investitionskosten betrachtet. Softwarelizenzen, Einführung, Schulungen oder Schnittstellen – all das gehört selbstverständlich zu einem Digitalisierungsprojekt.
Doch in der Praxis stellen wir immer wieder fest, dass diese Sichtweise zu kurz greift.
Denn die entscheidende Frage lautet nicht: "Was kostet ein digitales Rechnungsmanagement?"
Sondern: "Was kostet Ihr heutiger Rechnungsprozess?"
Jede manuell bearbeitete Rechnung verursacht Zeitaufwand, Medienbrüche und Prozesskosten. Rechnungen werden gesucht, z.T. mehrfach erfasst, per E-Mail weitergeleitet oder warten auf Freigaben. Hinzu kommen verpasste Skontofristen, Rückfragen und fehlende Transparenz.
Wer diese Kosten betrachtet, erkennt schnell: Ein digitales Rechnungsmanagement ist nicht nur eine Investition in Software – sondern in effizientere Prozesse.
In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, welche Kosten im klassischen Rechnungseingang tatsächlich entstehen, wann sich ein digitales Rechnungsmanagement amortisiert und warum sich die Investition häufig schneller rechnet, als viele Unternehmen vermuten.
Viele Unternehmen betrachten bei der Einführung eines digitalen Rechnungsmanagements zunächst die Investitionskosten. Dabei wird häufig übersehen, dass der eigentliche Kostenfaktor bereits im Tagesgeschäft entsteht.
Jede eingehende Rechnung verursacht Bearbeitungsaufwand – vom Rechnungseingang über die Prüfung und Freigabe bis zur Buchung und Archivierung. Erfolgen diese Schritte überwiegend manuell, summieren sich Suchzeiten, Rückfragen, Medienbrüche und Wartezeiten zu erheblichen Prozesskosten.
Studien und Marktanalysen zeigen, dass die Gesamtkosten für die Bearbeitung einer Eingangsrechnung im klassischen papier- oder PDF-basierten Prozess durchschnittlich zwischen 12 und 20 Euro kostet. Durch ein digitales Rechnungsmanagement mit automatisierten Workflows lassen sich diese Kosten häufig auf 3 bis 7 Euro je Rechnung reduzieren. Die tatsächlichen Werte hängen unter anderem vom Automatisierungsgrad, der Anzahl der Freigabestufen und der Integration in das ERP-System ab.
Entscheidend ist deshalb nicht die Frage, was eine Software kostet – sondern wie viel Einsparpotenzial in Ihrem heutigen Rechnungsprozess steckt.
📘 TANTZKY ERKLÄRT: Die Kosten einer Rechnung entstehen nicht nur durch das Erfassen oder Buchen. Den größten Anteil verursachen manuelle Tätigkeiten wie das Weiterleiten von Dokumenten, Rückfragen, Suchzeiten, Freigaben oder das Nachverfolgen offener Rechnungen.
👉 Zum weiterführenden Artikel: Digitales Rechnungsmanagement
Nehmen wir ein Unternehmen mit 1.000 Eingangsrechnungen pro Monat.
| Prozess | Kosten je Rechnung | Kosten pro Monat | Kosten pro Jahr |
|---|---|---|---|
| Manueller Prozess | 15 € | 15.000 € | 180.000 € |
| Digitaler Prozess | 6 € | 6.000 € | 72.000 € |
| Mögliches Einsparpotenzial | 9 € | 9.000 € | 108.000 € |
Selbst wenn die tatsächlichen Prozesskosten je nach Unternehmen abweichen, wird schnell deutlich: Bereits kleine Einsparungen pro Rechnung wirken sich bei mehreren hundert oder tausend Rechnungen pro Monat erheblich auf die jährlichen Prozesskosten aus.
Hinweis zur Berechnung : Die dargestellten Werte basieren auf veröffentlichten Studien und Marktanalysen sowie auf Erfahrungswerten aus Digitalisierungsprojekten. Untersuchungen von APQC, Ardent Partners und dem BME zeigen, dass die Prozesskosten einer manuell bearbeiteten Eingangsrechnung häufig zwischen 12 und 20 Euro liegen. Unternehmen mit einem hohen Automatisierungsgrad reduzieren diese Kosten vielfach auf 3 bis 7 Euro je Rechnung.
💡 TANTZKY TIPP: Betrachten Sie nicht nur den Preis einer Software. Entscheidend sind die Gesamtkosten Ihres heutigen Prozesses – und das Einsparpotenzial über mehrere Jahre.
👉 Direkt zum Erfahrungsbericht: Praxisbeispiel zum Digitalen Rechnungseingang
Erfahren Sie, wie ein Unternehmen seinen papierbasierten Rechnungseingang durch einen digitalen Prüfungs- und Freigabeprozess ersetzt hat.
Diese Frage hören wir in jedem Beratungsgespräch. Die Antwort lautet: Früher, als viele Unternehmen vermuten. Denn die Wirtschaftlichkeit eines digitalen Rechnungsmanagements hängt nicht allein von den Softwarekosten ab. Sie wird vor allem durch die eingesparten Prozesskosten bestimmt.
Bereits wenn Suchzeiten entfallen, Rechnungen schneller freigegeben werden und Skontofristen konsequent genutzt werden, amortisiert sich die Investition häufig innerhalb eines überschaubaren Zeitraums. Je höher das Rechnungsvolumen und je manueller der bisherige Prozess, desto schneller stellt sich dieser Effekt ein.
💡 TANTZKY TIPP: Eine Investition in digitales Rechnungsmanagement sollte immer als Prozessprojekt betrachtet werden – nicht als reines Softwareprojekt.
Passen Sie die Werte an Ihren heutigen Rechnungsprozess an und erhalten Sie eine erste Einschätzung zu Einsparpotenzial, Amortisationszeit und ROI.
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Die Balken zeigen die jährlichen Prozesskosten im direkten Vergleich.
Die Werte aktualisieren sich automatisch.
Wir analysieren Ihren Rechnungsprozess und entwickeln eine belastbare Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
Neben den offensichtlichen Bearbeitungskosten entstehen im Arbeitsalltag zahlreiche indirekte Kosten, die in klassischen Wirtschaftlichkeitsberechnungen häufig unberücksichtigt bleiben bzw. schwierig vollständig zu ermitteln sind.
Dazu gehören unter anderem:
Gerade diese versteckten Prozesskosten machen einen erheblichen Teil des tatsächlichen Einsparpotenzials aus.
Viele Unternehmen starten ihre Digitalisierung mit dem Rechnungseingang. Warum? Weil sich hier Einsparpotenziale besonders schnell realisieren lassen und der Prozess klar strukturiert, nachvollziehbar und meist bereits dokumentiert ist.
Nach kurzer Zeit zeigt sich allerdings häufig: Die geschaffenen Strukturen lassen sich auch hervorragend in vielen anderen Unternehmensbereichen nutzen. Ein Dokumentenmanagementsystem unterstützt beispielsweise auch:
💡 TANTZKY TIPP: Viele unserer Kunden beginnen mit einem digitalen Rechnungsmanagement und erweitern ihr Dokumentenmanagement anschließend Schritt für Schritt auf weitere Geschäftsprozesse. So entsteht eine zentrale Plattform für die Digitalisierung des gesamten Unternehmens.
👉 Zum weiterführenden Artikel: Dokumente, Daten und Prozesse intelligent verbinden – Dokumentenmanagement & ERP
Jedes Unternehmen arbeitet anders. Nach einem ersten Look & Feel für unsere DocuWare DMS Software beginnen wir unsere Projekte mit einer gemeinsamen Analyse Ihrer bestehenden Prozesse. Gemeinsam identifizieren wir vorhandene Medienbrüche, Optimierungspotenziale, Automatisierungsmöglichkeiten, ERP-Integrationen und wirtschaftliche Einsparpotenziale.
Auf dieser Grundlage entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen einen digitalen Rechnungsprozess, der sich nahtlos in Ihre bestehende Systemlandschaft integriert und sich später Schritt für Schritt auf weitere Unternehmensbereiche erweitern lässt.
Die Einführung eines digitalen Rechnungsmanagements ist weit mehr als eine Investition in Software. Sie schafft die Grundlage für schnellere Prozesse, geringere Prozesskosten und mehr Transparenz. Und häufig ist sie zugleich der Einstieg in die Digitalisierung weiterer Geschäftsbereiche.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Was kostet ein digitales Rechnungsmanagement? Sondern: Was kostet Sie Ihr heutiger Rechnungsprozess – Tag für Tag?
Gemeinsam prüfen wir, welche Prozesse sich automatisieren lassen, wie sich DocuWare und Ihr ERP-System optimal verbinden und welche Maßnahmen den größten Mehrwert für Ihr Unternehmen bieten.
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